Das Areal im Überblick

Mit rund 90 Mietern bietet das Walzwerk-Areal eine bemerkenswerte Vielfalt an Gewerbe und Kultur. Handwerk, Kunst, Design und Technik bilden zusammen mit Gastronomie, Event und Freizeitsport eine spannende Einheit. Diese vielschichtige Zusammensetzung macht das Walzwerk zu einem beliebten Arbeitsort und Treffpunkt in der Region.

Das Walzwerk ist ein inspirierendes Arbeitsumfeld sowie ein kultivierter Rückzugsort

Schon viele Unternehmen, Kultur- und Kunstschaffende haben das Walzwerk für sich entdeckt. Auf dem ehemaligen Fabrikareal nutzen sie in einem innovativen Umfeld wertvolle Synergien für ihre Kundschaft, welche das Areal auch als alternativen Regenarations- und Rückzugsort im Arbeitsalltag schätzt. Besucherinnen und Besucher kommen hierher, um in der Freizeit Kultur, Sport und Entertainment zu geniessen.

Das Walzwerk auf dem Gemeindegebiet von Münchenstein und Arlesheim liegt etwa drei Kilometer von der Stadtgrenze Basel entfernt. Das Areal ist mit Tram und Velo in 15 Minuten vom Bahnhof Basel SBB erreichbar. Angesiedelt zwischen Nachbararealen, Stadtgärtnerei und Wohnquartieren entwickelt sich das Walzareal natürlich zusammen mit der Region weiter.

Südlicher Blick durch die Mitte des Areals

Drohnenaufnahme am Rand des Areals entlang den Zuggleisen

Die Geschichte

Früher befand sich auf dem Walzwerk-Areal eine Aluminiumfabrik. Aus Rohaluminium wurden hier Draht, Bänder, Profile oder Ronden hergestellt. Gegründet hat die Aluminium Press- und Walzwerk Münchenstein AG der italienische Aluminium-Pionier Giorgio Giulini, der sein Unternehmen ab 1918 zu einer der innovativsten und kreativsten Aluminiumfabriken des 20. Jahrhunderts entwickelte.

Am 8. September 1999 schloss das Press- und Walzwerk nach 81 Jahren seine Tore. Keine zwei Stunden blieb den 126 Mitarbeitenden, ihre Arbeitsplätze zu räumen, nachdem sie von der Schliessung des traditionellen Werks erfuhren. In der Folge beschäftigten sich Umnutzungspioniere zusammen mit dem ehemaligen Hauselektriker des Aluminiumwerks Paul Gasser damit, Altmaterial aufzuräumen und Maschinen zu verkaufen. Gleichzeitig entstanden neue Nutzungsideen.

Dank grossem Engagement entstanden viele neue Nutzungsideen

Die Projektentwicklung und Arealverwaltung vertraute die Sefer Foundation, von 2004 bis 2017 Arealeigentümerin, der Kantensprung Verwaltungen GmbH (KSV) an. Mit viel Engagement investierte die Eigentümerin zusammen mit kreativen Mietern in Umnutzungen und Sanierungen – und so entstand innerhalb eines Jahrzehnts eine unvergleichliche Vielfalt an Gewerbe und Kultur. 

Die jetzige Eigentümerschaft SF Urban Properties AG kaufte das Walzwerk 2017 mit der Absicht, das Areal weiterzuentwickeln. In den vergangenen Jahren ist das Walzwerk auf rund 90 Mieter mit insgesamt 300 bis 400 Beschäftigten angewachsen. Die Nutzungsvision besteht darin, die Attraktivität und die Synergien des Walzwerks weiter zu fördern – für bestehende und zukünftige Mieter, für Besucher, für Investoren, kurz: für die ganze Region.

Luftbild von Südwesten aus den 1920er- Jahren

Luftbild von Nordosten aus dem Jahr 1964

Vision der SF Urban Properties AG

Eine inspirierende Kombination von Berufen, Menschen und Atmosphären – das ist die Vision für das Walzwerk. Die SF Urban Properties, aktuelle Eigentümerin des Areals, möchte das einzigartige Flair und die stabile Mieterschaft fördern und gleichzeitig das städtebauliche Potenzial des Areals realisieren.

Die Symbiose von bestehendem Gewerbe und zusätzlichen Nutzungen durch neue Mieter ist ein Erfolgsrezept. Deshalb verzichtet die Eigentümerin bewusst auf eine gewöhnliche Abbruchlösung und entwickelt das Walzwerk weiter. Erträge aus zusätzlichen Flächen und Bauten ermöglichen die unvermeidlichen Sanierungen der bestehenden Gebäude und die Umsetzung einer langfristig nachhaltigen Strategie.

Die Vision ist eine inspirierende Kombination von Berufen, Menschen und Atmosphären.

Das weltweit renommierte Architekturbüro Herzog & de Meuron wurde auf Grund der grossen Erfahrung in der Planung komplexer Areale als Partner für die langfristig angelegte Entwicklung gewählt. Herzog & de Meuron wurde beauftragt, Möglichkeiten für zusätzliche Flächen aufzuzeigen und dabei den wertvollen Charakter bestehender Bauten zu schonen oder gar hervorzuheben. Die einzelnen Neubauten sollen von diversen Architekten umgesetzt werden, um die natürliche urbane Klaviatur des Areals hervorzuheben. Für die relevanten Arbeiten sollen nach Möglichkeit die Gewerbetreibenden auf dem Areal weiterhin einbezogen werden. Innovation und Nachhaltigkeit erhalten dabei einen besonderen Stellenwert.

Drohnenaufnahme aus dem Jahr 2021